Sinfonisches Blasorchester: magische Klnge

Vor 30 Jahren wurde die Sinfonie Lord Of The Rings von Johan de Meij nach Motiven aus Tolkiens Romantrilogie uraufgefhrt, und das Sinfonische Blasorchester Ulm hatte jetzt in der Pauluskirche vor dicht besetzten Reihen dieses imposante, beliebte Werk nach 15 Jahren bereits zum zweiten Mal auf dem Programm. Erneut konnte man sich als Zuhrer dem Zauber dieser Musik nicht entziehen.

Das alles beherrschende und immer wiederkehrende Gandalf-Motiv erffnet das Werk. Nach den majesttischen Klngen geht es mit einem abrupten Wechsel in den rasanten Ritt auf des Zauberers Schimmel ber. Die magischen Klnge des Elbenwaldes folgen, bevor Gollum sein musikalisches Unwesen treibt Jochen Heckmann am Sopran-Saxophon muss hier stellvertretend fr alle weiteren Solisten des von Douglas Bostock dirigierten Konzerts besonders hervorgehoben werden. Der Weg durch die unterirdischen Gnge von Moria und die harmonische Welt der Hobbits beschlieen das Werk.

Zuvor ertnten in der Pauluskirche eine krachend farbige groe Ouvertre von Jan van der Roost, die feine Greensleeves-Bearbeitung von Alfred Reed, sowie das interessante Bachseits von Johannes Sterts. Mit dem frhlichen Shepherds Hey von Percy Grainger endete der Abend: Jubel fr das fabelhaft musizierende SBU unter Leitung von Bostock.
04.06.2018 · Sdwest Presse, Gottfried Lothar (http://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/die-magischen-klaenge-des-sbu-26894332.html)
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